Kinesiologie
Der Begriff Kinesiologie leitet sich von den griechischen Worten "Kinesis" für Bewegung und "Logos" für Lehre ab. Der amerikanischen Chiropraktiker George Goodheart entwickelte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Kinesiologie als Diagnoseinstrument und Therapieform. Er wählte diesen Begriff, da seine Methode das Wiedererlangen der körperlichen, energetischen und geistigen Beweglichkeit fördern sollte. Die Kinesiologie hat ihren Ursprung in esoterischen Vorstellungen von "Körperenergien" und in der Traditionellen chinesischen Medizin, wonach die Lebensenergie durch bestimmte Leitbahnen (Meridiane) fließt.
Das wichtigste Element der Kinesiologie stellt der Muskeltest dar. Dieser Muskeltest wird in der Kinesiologie ohne den Einsatz von Apparaturen oder Instrumenten durchgeführt. Der Muskeltest begründet sich auf die Erkenntnis, dass bestimmte Muskeln (Indikatormuskeln) das Energieniveau innerhalb von Meridianen widerspiegeln, welche aus der chinesischen Akupunkturlehre bekannt sind und auf die Kinesiologie übertragen werden. Die Meridiane durchziehen wiederum bestimmte Organsysteme, über die durch die Kinesiologie Informationen gewonnen werden können. Der Muskeltest ist somit eine Art Biofeedback, da der Mensch über seine Muskeln Auskünfte über Emotionen oder andere Unregelmäßigkeiten in Körper und Seele gibt.
Kinesiologie kann bei verschiedenen Problematiken angewendet werden. Man kann durch Kinesiologie Auskünfte über jegliche Gegebenheiten erhalten, die den Körper, Seele und Geist schwächen, seien es seelische Probleme, Krankheiten, Allergien, Umweltgifte oder auch Medikamente. Des Weiteren kann mittels Kinesiologie auch eine Schmerzbehandlung erfolgen.
Wirksamkeit der Kinesiologie:
Von der Schulmedizin wird die Kinesiologie als ein Verfahren angesehen, das mit wissenschaftlichen Methoden nicht nachvollziehbar ist. Daher sollte insbesondere bei schweren Erkrankungen eher der Rat eines Arztes eingeholt werden, um eventuell wichtige Behandlungen nicht zu versäumen.